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Amalgam, Fluch oder Segen?

Amalgam gehört in Deutschland zum gesetzlichen Sondermüll. Seit 1990 muss in jeder deutschen Zahnarztpraxis ein Amalgamabschneider installiert sein, weil sonst der Klärschlamm mit Quecksilber vergiftet würde (laut Bundesumweltamt).

Die schweizerische Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin SGZM meint dazu: «Widersinnig scheint auch, dass ZahnärztInnen in der Schweiz heute aus Umweltschutzgründen sinnvollerweise durch den Staat gezwungen werden, alles aus den Zähnen ihrer Patienten gebohrte Amalgam in Spezialfässern als Sondermüll zu entsorgen, während die Füllungen im Munde der Patienten weiterhin keine Probleme verursachen sollen…»

Amalgam besteht aus:               
50% Quecksilber (hochgiftig)
ca. 20% Silber (giftig)
ca. 16% Zinn (hochgiftig)
ca. 12% Kupfer (giftig)

Quecksilber ist ein besonderes Metall. Als einziges ist es bei Raumtemperatur flüssig und verdampft leicht.

Bezüglich der biologischen Wirkungsweise nimmt es eine Sonderstellung ein. Es schädigt die Lebensvorgänge bei allen Lebewesen schon bei geringsten Konzentrationen. Eine besonders heimtückische Eigenschaft des Quecksilbers besteht darin, dass es sich in den Nervenzellen anreichert.

Die Freisetzung von Quecksilber aus Amalgam wird verstärkt durch:

  • Einlegen, Ausbohren, Polieren der Füllungen
  • Kauen & Zähneknirschen
  • Heisse oder saure Getränke und Speisen
  • Zucker und zuckerhaltige Nahrung
  • Zähneputzen, fluorid- und schleifmittelhaltige Zahncremes
  • Andere Metalle im Mund
  • Elektromagnetische Strahlung (z.B. Bildschirme, Mobiltelefone etc.)
  • Rauchen

Diese Informationen stammen aus dem Buch "Amalgam – Risiko für die Menschheit" von Dr. med. Joachim Mutter.

In diesem Buch wird dann auch die Frage gestellt: «Amalgam als Spielball der Politik?» Es wird teilweise immer noch am Amalgam festgehalten, wahrscheinlich auch aus Angst vor einer drohenden Prozesslawine und den zusätzlichen Kosten. Denn Schätzungen zufolge würde es einige Milliarden Euro kosten, die Gebisse aller Amalgamträger zu sanieren.

Am Rande möchten wir noch erwähnt haben:

In Japan verwenden die Zahnärzte seit 1982 kein Amalgam mehr, da alternative Füllungsmaterialien günstiger sind. In der Sowjetunion wurde Amalgam bereits 1975 verboten.

"Wer die Wahrheit nicht weiss, der ist bloss ein Dummkopf. Aber wer sie weiss und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher." Berchtold Brecht 

Tipps und Informationen von Dr. med. dent. Daniel Kammermann zu diesem Thema, bestellen Sie bitte hier: (PDF 7-Seiten)